Rechtzeitig selbstbestimmt entscheiden
Vom 02. bis 06. November 2026 bieten die Verbraucherzentralen im Rahmen der sechsten „Fokuswoche Vorsorge“ insgesamt 25 kostenlose Online-Vorträge an. Im Mittelpunkt stehen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und digitaler Nachlass. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Schwere Erkrankungen oder Schicksalsschläge geben häufig den Anstoß, sich mit der eigenen Vorsorge zu beschäftigen. Dabei ist das Thema für Erwachsene jeden Alters wichtig. Denn auch nächste Angehörige dürfen im Ernstfall nicht automatisch alle notwendigen Entscheidungen treffen. Das gilt für medizinische Behandlungen ebenso wie für rechtliche Angelegenheiten oder den Umgang mit persönlichen Daten und Online-Konten.
Die Fokuswoche Vorsorge bietet einen verständlichen Einstieg in die verschiedenen Vorsorgethemen. Die etwa einstündigen Online-Vorträge finden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen jeweils um 10, 15 und 18 Uhr statt. Sie vermitteln die Grundlagen, um eigene Vorsorgedokumente zu erstellen – beispielsweise mit „Selbstbestimmt“, dem Online-Angebot der Verbraucherzentralen.
Alle Termine und die Anmeldung finden Interessierte unter www.verbraucherzentrale.sh/fokuswoche-vorsorge.
Patientenverfügung: Selbst über medizinische Behandlungen bestimmen
Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung kann dazu führen, dass Menschen ihre Wünsche zur medizinischen Behandlung nicht mehr selbst äußern können. Mit einer Patientenverfügung können einwilligungsfähige Volljährige für diesen Fall vorsorgen. Darin legen sie fest, welche Untersuchungen und Behandlungen sie in bestimmten Situationen wünschen oder ablehnen. Die Verfügung richtet sich an behandelnde Ärzte sowie an Bevollmächtigte und rechtliche Betreuer. Sie kommt zum Tragen, wenn Betroffene ihren Willen nicht mehr selbst äußern können.
Acht Termine zur Auswahl
- Montag, 02. November 2026, 15:00 Uhr und 18:00 Uhr
- Dienstag, 03. November 2026, 15:00 Uhr
- Mittwoch, 04. November 2026, 10:00 Uhr und 18:00 Uhr
- Donnerstag, 05. November 2026, 15:00 Uhr und 18:00 Uhr
- Freitag, 06. November 2026, 15:00
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung: Wer entscheidet im Ernstfall?
Wer aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, benötigt eine rechtliche Vertretung. Mit einer Betreuungsverfügung lässt sich festlegen, wen das Betreuungsgericht dafür auswählen soll. Eine Vorsorgevollmacht ermöglicht es dagegen, eine Vertrauensperson direkt zu bevollmächtigen – etwa für finanzielle, rechtliche oder gesundheitliche Angelegenheiten. So kann eine gerichtlich angeordnete Betreuung vermieden werden. Die Online-Vorträge erklären die Unterschiede und zeigen, worauf bei der Erstellung zu achten ist.
Neun Termine zur Auswahl
- Montag, 02. November 2026, 15:00 Uhr und 18:00 Uhr
- Dienstag, 03. November 2026, 10:00 Uhr und 18:00 Uhr
- Mittwoch, 04. November 2026, 15:00 Uhr und 18:00 Uhr
- Donnerstag, 05. November 2026, 15:00 Uhr und 18:00 Uhr
- Freitag, 06. November 2026, 18:00 Uhr
Digitaler Nachlass: Was geschieht mit Ihren Daten?
Bankgeschäfte, Verträge und persönliche Kommunikation finden zunehmend online statt. Doch häufig wissen Bevollmächtigte oder Erben nicht, welche Konten bestehen und wie sie darauf zugreifen können. Wer rechtzeitig vorsorgt, erleichtert ihnen den Zugang zu wichtigen Informationen und kann festlegen, was mit E-Mails, Fotos und Online-Konten geschehen soll.
Acht Termine zur Auswahl
- Montag, 02. November 2026, 18:00 Uhr
- Dienstag, 03. November 2026, 15:00 Uhr und 18:00 Uhr
- Mittwoch, 04. November 2026, 15:00 Uhr und 18:00 Uhr,
- Donnerstag, 05. November 2026, 10:00 Uhr und 18:00 Uhr,
- Freitag, 06. November 2026, 15:00 Uhr
Weitere Informationen, alle Termine und Anmeldungen
verbraucherzentrale.sh/fokuswoche-vorsorge
verbraucherzentrale.sh/selbstbestimmt
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