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Weihnachtsshopping online: So geht es sicher und preisgünstig

Der Kauf im Internet bietet Vorteile, wenn man auf Preise und sichere Bezahlmethoden achtet. Wer sich an diese Tipps hält, ist beim Einkauf im Netz auf der sicheren Seite.

Bildcollage Onlineshopping
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Auf SSL-Sicherung und Gütesiegel achten

Wer per Kreditkarte zahlt oder seine Kontodaten im Netz preisgibt, sollte beim Shoppen genau hinschauen. Gütesiegel wie Trusted Shops, S@fer Shopping, internet privacy standards oder geprüfter Online-Shop bieten Orientierung. Der Online-Shop sollte auf jeden Fall SSL-gesichert sein, zu erkennen am https:// und einem kleinen Vorhängeschloss-Symbol in der Adresszeile des Browsers.

Vorkasse-Überweisungen meiden

Am sichersten bezahlt man per Rechnung oder Einzugsermächtigung. So kann man im Notfall das Geld zurückholen. Vorkasse ist riskant. Denn immer mehr Fake-Shops bieten zum Schein Produkte an, die niemals geliefert werden. Vor allem auf Plattformen wie Amazon Marketplace oder Ebay tauchen Fake-Shops regelmäßig auf. Wer an solche Betrüger gerät und per Vorkasse bezahlt, steht ohne Ware da und sieht sein Geld nicht wieder.

Kontoauszüge und Abrechnungen checken

Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen sind wichtig. Wenn dort zweifelhafte Abbuchungen auftauchen, ist schnelles Reagieren angesagt. Bei den europaweit einheitlichen SEPA-Lastschriften kann jeder sein Geld innerhalb von acht Wochen ohne Begründung zurückholen. Ist eine Lastschrift nicht berechtigt, geht das sogar bis zu 13 Monate nach der Kontobelastung.

Preise beobachten

Die meisten Online-Händler ändern ständig ihre Preise. Im Extremfall können sich die Preise in kurzer Zeit sogar verdoppeln. Schlau ist es deshalb, die Preisentwicklung einige Tage zu beobachten – auch zu verschiedenen Tageszeiten. Bei manchen Anbietern hängt der Preis auch davon ab, ob man den Shop per Smartphone, mit dem Tablet oder mit dem Desktop-PC besucht. Wer sich etwas Zeit nimmt, kann die Tricks der Händler für sich nutzen.

Widerruf und Rückgabe

Ein Vorteil beim Shopping im Netz ist die einfache Rückgabemöglichkeit. Innerhalb von zwei Wochen können Käufer den Vertrag widerrufen und die Ware zurückschicken. Es gibt allerdings Ausnahmen wie frische Lebensmittel, maßgefertigte Kleidung, Zeitungen oder Veranstaltungstickets. Bei solchen Käufen besteht meist keine Widerrufsmöglichkeit

Vorsicht mit ausländischen Shops

Wer in Onlineshops mit Sitz im Ausland bestellt, muss mit zusätzlichen Steuern, Zollgebühren und hohen Versandkosten rechnen. Bei Problemen mit dem Händler gilt möglicherweise anderes Recht als in Deutschland. 

Bei Problemen zur Verbraucherzentrale

Wer Ärger mit Online-Shops hat, bekommt in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Informationen und Unterstützung. Die Marktwächter der Verbraucherzentrale freuen sich auch über Hinweise zu Fake-Shops oder auffälligen Preisschwankungen und bieten dafür ein Online-Beschwerdeformular an.
 

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