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Essen nach dem Fest: Rezepte für Reste

Stand:

Speziell für den letzten Monat des Jahres haben wir Tipps und Rezepte zusammengestellt, damit Kekse, Spekulatius, Rehbraten, Kartoffelsalat und Schokolade nicht vergessen, sondern - mit anderen Zutaten aufgepeppt - sinnvoll und lecker verwertet werden.

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Bei der Vorbereitung des Menüs oder der Speisen für die Festtage ist es manchmal schwer, die richtigen Mengen für die oft vielen Gäste einzuplanen; und so mancher ist von der Sorge geplagt, es könne zu wenig sein. So bleibt recht häufig Allerlei übrig. Unsere Tipps helfen, allzu viele Reste zu vermeiden, und wir bieten Rezepte mit Resten als Zutaten.

Wichtige Fragen bei der Planung

Wer kommt?
Kinder, Frauen, Männer, Senioren ‒ jeder isst unterschiedlich viel. Halten Sie sich bei der Planung an die Durchschnittsmenge pro Person von insgesamt circa 800 Gramm Lebensmitteln.

Was gibt es? Büfett oder Menü, Fingerfood oder Eintopf?

  • Rohkostliebhaber, Vegetarier, Fleischfans? Denken Sie an die unterschiedlichen Vorlieben und planen nicht zu viel Fleisch ein. Schon bei einem 2-Gänge Menü reichen 125 Gramm Fleisch pro Person aus.
  • Bei einem Büfett mit Vorspeise, Fleisch/Fisch, Beilage, Gemüse und Dessert reichen schon jeweils 75 Gramm Fleisch und Geflügel plus 50 Gramm Fisch pro Person aus. Ein Büfett lohnt sich schon ab 12 Personen.
  • Bietet man Fingerfood an, so kann man, je nach Größe, mit circa 12-15 Häppchen pro Person rechnen.
  • Einen Eintopf oder eine Suppe als Hauptgericht kann man mit 500 Milliliter pro Person einplanen.
  • Bei Fondue oder Raclette reicht pro Speise oder Zutat eine kleine Schüssel. Nicht jede Komponente muss bis zum letzten Pfännchen noch vorrätig sein.

Ideen für die Aufbewahrung und die Verwertung von Resten

  • Übrig gebliebene Zutaten, wie zum Beispiel Nüsse oder Mandeln beim Backen luftdicht verschließen, kühl und trocken lagern sowie schnell verbrauchen.
  • Frische Kräuter können gehackt in geschlossenen Eiswürfelformen eingefroren werden; so ist die Menge einfach zu dosieren.
  • Bitten Sie Ihre Gäste bei der Einladung, ein Dose mitzubringen – so verteilen Sie die übrig gebliebenen Leckereien und behalten gleichzeitig den Überblick in Ihrem Kühlschrank.
  • Sammeln Sie leere Gläser von Konfitüre und Aufstrichen. Damit haben sie passende Behälter um ihren Gästen eventuell Reste mitgeben zu können wie etwa eingelegtes Gemüse, Dips, Pesto.
  • Planen Sie am Tag nach dem Fest ein Resteessen ein. Viele Menükomponenten lassen sich am nächsten Tag in neue schmackhafte Gerichte verwandeln.
  • Beilagen wie Kartoffeln, Klöße oder Nudeln schmecken gut in der Pfanne angebraten oder zusammen mit Gemüse- und Fleischresten in einem Auflauf. Übrig gebliebene Schoko-Weihnachtsmänner machen sich, gehackt oder geschmolzen, gut in Kuchenteig. Weitere Rezeptideen finden Sie hier.
  • Achten Sie darauf übrig gebliebene Speisen zügig nach der Mahlzeit zu verpacken und kalt zu stellen, damit sie nicht so schnell verderben.
  • Wenn Sie bereits wissen, dass Sie die Reste in den nächsten Tagen nicht schaffen werden aufzuessen, frieren Sie sie lieber direkt ein. Dann können Sie die übrig gebliebenen Köstlichkeiten ganz entspannt im Laufe der nächsten Wochen verzehren.