
In vielen Online-Games gehören Lootboxen mittlerweile zum Standard. Diese virtuellen Kisten enthalten Gegenstände wie seltene Waffen, Ausrüstungen oder neue Skins (Kostüme). Das Problem dabei: Der Inhalt unterliegt dem Zufallsprinzip. Verbraucher:innen wissen vor dem Kauf oft nicht, wie gering die Chance auf den gewünschten Gegenstand tatsächlich ist.
Diese Mechaniken sind aus Sicht der Verbraucherzentralen höchst problematisch:
- Kostenfallen: Häufig entstehen hohe Kosten, ohne dass der gewünschte Spielvorteil erreicht wird.
- Psychologischer Druck: Zeitlich begrenzte Angebote oder notwendige Käufe für den Spielfortschritt („Pay-to-Win“) setzen Spieler:innen unter Druck.
- Glücksspiel-ähnliche Elemente: Die Grenze zwischen Gaming und Glücksspiel verschwimmt, was besonders für junge Gamer:innen gefährlich ist.
Die Verbraucherzentralen möchten aufdecken, in welchen Spielen diese Methoden besonders aggressiv eingesetzt werden. Haben Sie in einem Online-Game schon einmal mehr Geld investiert, als Sie wollten? Konnten Sie das nächste Level nur erreichen, indem Sie eine Lootbox gekauft haben? Fühlten Sie sich manipuliert? Ihre Erfahrung zählt!
