Ihr gemeinnütziger Verein für Information, Beratung, Bildung und Interessenvertretung.

Themen: Geld & Versicherungen | Digitale Welt Lebensmittel | Umwelt & Haushalt Gesundheit & Pflege | Energie | Reise & Mobilität | Verträge & Reklamation

Veranstaltungen rund um Pflege und Gesundheit

Stand:

Gute Pflege zu organisieren ist eine Herausforderung. Das wichtigste Grundwissen rund um das Pflege- und Gesundheitsrecht vermitteln unsere Experten in Workshops und Vorträgen.

Off

Teilweise werden die Vorträge vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert und deshalb können wir eine begrenzte Anzahl kostenfrei vergeben. Alle weiteren Veranstaltungen kosten 260 €. Weitere Informationen auf Anfrage.

Pflege organisieren

Wenn ein Angehöriger Pflege braucht, stellt sich die Frage, wie die Pflege organisiert werden soll. Wir erläutern die Möglichkeiten der Pflegeorganisation in Deutschland und erklären die aktuelle Rechtslage zum Thema, vor allem vor dem Hintergrund des Pflegestärkungsgesetzes II. Dieser Vortrag wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert und ist daher kostenfrei.

Ambulante Pflegedienstleistungen

Wenn Menschen in alltäglichen Dingen nicht mehr allein zurecht kommen, möchten viele trotzdem in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Ein ambulanter Pflegedienst kann eine wichtige Unterstützung von Pflegebedürftigen und deren Familien bei der Bewältigung des Pflegealltags sein. Um diese Hilfe zu erhalten, braucht man einen ambulanten Pflegedienst und einen Pflegevertrag. In diesem Vortrag geben unsere Experten Antworten auf wichtige Fragen: Nach welchen Kriterien suche ich einen Pflegedienst aus? Was ist beim Vertragsabschluss zu beachten? Was muss ein Pflegevertrag enthalten? Wie rechnet ein Pflegedienst ab und was bezahlt die Pflegeversicherung? Wie kann ich den Vertrag beenden?

Ihre Rechte nach dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz

Viele ältere, pflegebedürftige oder behinderte Erwachsene leben in Alten- und Pflegeheimen oder Pflegewohngemeinschaften. Das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) stärkt ihre Rechte. Es regelt die Anforderungen an Verträge, in denen es um Wohnraum verbunden mit Pflege- oder Betreuungsleistungen geht. Unser Vortrag beantwortet Fragen zu diesen Regelungen und hilft Betroffenen, ihre Rechte zu verstehen und durchzusetzen. Beispiele: Kann ich bis zum Lebensende an einem bestimmten Platz wohnen? Unter welchen Bedingungen darf eine Einrichtung mehr Geld verlangen? Was kann ein Kunde oder sein Betreuer tun, wenn Leistungen nicht oder schlecht erfüllt werden? Die Teilnahme ist dank einer Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kostenfrei.

Vorsorge treffen

Jeder Mensch kann in eine Situation kommen, in der er seine Wünsche nicht mehr äußern oder Entscheidungen nicht mehr selbstständig treffen kann. Zum Beispiel wegen einer Krankheit, eines Unfalls oder altersbedingt. Damit die eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Lebensanschauungen berücksichtigt werden, kann man rechtzeitig und selbstbestimmt vorsorgen. In diesem Vortrag wird erläutert, wie eine eigenverantwortliche Vorsorge mit einer Patientenverfügung, einer Vorsorgevollmacht und einer Betreuungsverfügung funktioniert. Dank der Förderung durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) ist der Vortrag kostenfrei.

Individuelle Gesundheitsdienstleistungen: Extrakosten beim Arzt

Ob Innendruckmessung der Augen, Extra-Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft oder Messung der Knochendichte: Immer häufiger bieten Ärzte zusätzliche Diagnose- und Behandlungsmethoden an, für die gesetzliche Krankenkassen keine Kosten übernehmen. Ein wesentliches Merkmal: Diese Individuellen Gesundheitsleistungen – kurz IGeL genannt – müssen von Patientinnen und Patienten aus eigener Tasche bezahlt werden. Dies gilt auch für die Wahl eines Zweibettzimmers im Krankenhaus oder die Chefarzt-Behandlung. Der Vortrag informiert über die rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte für Verbraucher.

Richtig vorsorgen im Ernstfall

Wenn jemandem etwas zustößt und man keine Vorsorgevollmacht hat, was passiert dann? Wer übernimmt die Rechtsgeschäfte? Welche Möglichkeiten der Vorsorge gibt es? Muss man zum Notar? Und was kann man hinsichtlich medizinische Entscheidungen tun? Diese und viele andere Fragen hinsichtlich der Vorsorge für den Ernstfall werden hier angesprochen. 

Wohnen und Pflege im Alter

Die Deutschen leben länger – der Anteil an Senioren über 65 Jahre an der Gesamtbevölkerung steigt. Prognosen zufolge wird dieser Anteil von gegenwärtig 21 Prozent bis zum Jahr 2030 auf rund 30 Prozent zunehmen. Ende 2015 waren in Deutschland 2,86 Millionen Menschen pflegebedürftig, im Jahr 2030 könnten es bereits 3,6 Millionen Menschen sein. Wohnen verbunden mit guter Pflege gewinnt an immer größerer Bedeutung. Ob Servicewohnen oder betreutes Wohnen, ob Pflegeheim oder Pflege-WG, ob Wohnen und Pflege zu Hause mit vorübergehender Pflege außer Haus: die Verbraucherzentrale klärt über die einzelnen Wohnarten auf und beantwortet die wichtigsten Fragen.