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Gemeinschaftsschule Wilster wird Verbraucherschule

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Die Gemeinschaftsschule Wilster schreibt Verbraucherbildung groß. Sie hat ein eigenes Konzept zur Verbraucherbildung entwickelt. Der Prozess zum Umbau der Gemeinschaftsschule Wilster in Richtung Verbraucherschule wird durch die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein begleitet.

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Die Schule setzt den Lehrplan Verbraucherbildung bereits ab Klasse 5 bis 10 schülerorientiert um. Besonderes Engagement zeigt sie, indem sie weit darüber hinaus Verbraucherbildung im Schulleben verankert. Dazu gehört beispielsweise die Gründung einer Schülerfirma. Gemeinsam mit den Eltern soll ein Café eingerichtet werden, in dem die Kinder und Jugendlichen sich ganz praxisnah mit wirtschaftlichen und ökologischen Aspekte auseinandersetzen können. Ein anderes Projekt kann die Ausbildung von Schüler-Verbraucher-Beratern sein.

Zielsetzung der Gemeinschaftsschule Wilster ist es, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schulzeit nicht nur über Kompetenzen für selbstbestimmte und verantwortungsvolle Konsumentscheidungen verfügen, sondern eigene Haltungen entwickeln, die durch das Wissen um lokale und globale Zusammenhänge geprägt ist.

Ein Schwerpunkt der Gemeinschaftsschule Wilster ist das Fach Verbraucherbildung als Unterrichtsbasis in den flexiblen Übergangsklassen. In diesen Klassen werden Schülerinnen und Schüler in drei statt in zwei Jahren zum Hauptschulabschluss und zur Berufsausbildung geführt. Die Schule führt somit die langjährigen und fundierten Erfahrungen in der Berufsorientierung zusammen mit den neuen Inhalten der Verbraucherbildung.

Wichtig ist der Schule die Kooperation mit externen Partnern, wie der Verbraucherzentrale, der Schuldnerberatung, den LandFrauen und der Vernetzungsstelle Schulverpflegung. So bekommen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit Experten zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Finanzen, Ernährung und nachhaltigem Konsum auszutauschen.

Pioniergeist beweisen die Wilsteraner aber auch durch ihr Vorhaben, ihre Schule im Zuge dieser Entwicklung als "Praktikums- und Ausbildungsschule" aufzubauen.

Studierende des Faches Verbraucherbildung bekommen so die Möglichkeit, ihre in den ersten Semestern erworbenen Kenntnisse in Schulpraktika zu erproben. Die Schule wird außerdem verstärkt jungen Lehrkräften Plätze für die zweite Phase der Ausbildung in Kooperation mit dem Institut für Qualitätssicherung an Schulen des Landes Schleswig-Holstein anbieten.

Möglich ist die Unterstützung der Schule Dank einer Projektförderung der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz.