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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


01. April: Phishing im Namen der Sparkasse

Unter der Betreffzeile "Anpassung der Nutzungsbedingungen - Handlungsbedarf" erreichte uns heute ein Phishing-Versuch, der sich an die Kundschaft der Sparkasse richtet. In der Mail werden Sie über eine Änderung der "Rahmenbedingungen zur Benutzung des Online-Zuganges" informiert. Diese Änderung müsse umgehend über den beigefügten Link bestätigt werden, um alle Funktionen des Online-Banking weiterhin nutzen zu können. Alternativ bestehe auch die Möglichkeit die Bestätigung in einer Filiale durchzuführen. Über die konkreten Neuerungen werden Sie angeblich per Post informiert. Lassen Sie sich nicht verunsichern, sollte die in der Mail genannte Adresse mit Ihrer tatsächlichen Anschrift übereinstimmen. Hiebei handelt es sich um einen besonders fiesen Phishing-Versuch. Die Sparkasse wird Sie nie per E-Mail dazu auffordern, Ihre persönlichen Kontodaten via Link zu bestätigen. Wie auch sonst raten wir derartige Mails unbeantwortet in Ihren Spamordner zu verschieben.

01.04.20 Sparkasse Anpassung der Nutzungsbedingungen Handlungsbedarf.png

 

31. März: Phishing ohne besonderen Schwerpunkt

Heute konnten wir keinen besonderen Schwerpunkt in unserem Phishing-Radar feststellen. Mit der Betreffzeile "Aktualisieren Sie Ihr Online-Login" erhielten wir einen neuen Phishing-Versuch, der sich an die Kundschaft der Direktbank ING richtet. In besagter Mail werden die Empfänger dazu aufgefordert die MobilTan umgehend über den beigefügten Link zu aktivieren. Wie üblich wird damit gedroht, das Konto zu deaktivieren, wenn man der Forderung nicht binnen 24 Stunden nachkommt.

31.03.20 ING Aktualisieren Sie Ihr Online-Login.png

Neu in der Liste von Phishing betroffener Unternehmen ist der Musikstreamingdienst Spotify. Die Mail mit dem Betreff "Deine Zahlung ist fehlgeschlagen" versucht an die perönlichen Zugangsdaten der Kunden und Kundinnen zu gelangen. Angeblich konnte Spotify den monatlichen Betrag nicht von Ihrem Konto abbuchen und fordert Sie deshalb dazu auf, Ihre Zahlungsinformationen per Link zu aktualisieren. Natürlich ist der Inhalt dieser Mail frei erfunden. Folgen Sie dem Link nicht und achten Sie darauf keine persönlichen Daten, wie Zahlungsdetails preiszugeben. Nur so können Sie sich vor Datenmissbrauch schützen.

31.03.20 Spotify Deine Zahlung ist fehlgeschlagen.png

 

30. März: Mastercard bleibt beliebtes Phishing-Ziel

Über das Wochenende blieb die Kundschaft von Mastercard weiter das Hauptziel der Phishing-Kriminellen. Hinter der Betreffzeile "Schließung Ihres Kartenkontos" verbirgt sich ein erneuter Versuch, an Ihre persönlichen Zugangsdaten zu gelangen. Besagte Mail baut inhaltlich auf der Phishing-Mail vom 26.03.2020 auf und informiert Sie über eine vorübergehende Sperrung Ihrer Mastercard. Die Sperrung musste angeblich eingeleitet werden, da Sie der Aufforderung zur Datenaktualisierung aus der E-Mail vom 26.03.2020 nicht Folge leisteten. Bei erneutem Ignorieren der Aufforderung, drohen die Betrüger mit einer endgültigen Kartensperrung. Lassen Sie sich nicht verunsichern! Auch bei dieser Mail handelt es sich um einen dreisten Phishing-Versuch. Sollten Sie eine solche Mail erhalten, ignorieren Sie sämtliche Forderungen und verschieben Sie die Mail in Ihren Spamordner.

30.03.20 Mastercard Schließung Ihres Kartenkontos.png

 

27. März: Apple von Phishing betroffen

Kurz vor dem Wochenende werden uns vermehrt E-Mails zugeschickt, die auf Apple-Kunden abzielen. In besagten Mails wird behauptet, dass Ihre Apple-ID gesperrt werden musste. Grund für diese Sperrung seien angeblich unvollständige oder falsche Kundendaten. Nur mit einer Datenüberprüfung über den beigefügten Link, könne die Apple-ID wieder entsperrt werden. Folgt man dem Link, so gelangt man auf eine vermeintliche Website von Apple. Alle dort eingetragenen Daten landen direkt bei den unbekannten Kriminellen, die Ihnen anschließend ernsthaften Schaden zufügen können. Ignorieren Sie zu Ihrem eigenen Schutz sämtliche Links und verschieben Sie diesen Phishing-Versuch unbeantwortet in Ihren Spam-Ordner.

27.03.20 Apple Ihr Apple wurde gesperrt..png

 

26. März: Mastercard im Fokus von Betrugsversuchen

Gegen Ende der Woche sind es die Kunden und Kundinnen von Mastercard, welche besonders von Phishing betroffen sind. In Nachrichten mit dem Betreff "Ihr Karte wurde eingefroren" versuchen die Betrüger an die persönlichen Kunden- und Kontodaten zu gelangen. Aufgrund "veralteter Rechnungsdaten" musste das Konto des Empfängers aus Sicherheitsgründen vorerst für sämtliche Transaktionen gesperrt werden. Kommt man der Afforderung zur Datenaktualisierung nicht fristgerecht nach, so werde die Karte vollständig gesperrt. Das habe insbesondere zur Folge, dass eine neue Mastercard beantragt werden müsse. Natürlich handelt es sich hierbei lediglich um eine leere Drohung, welche Druck aufbauen und zu unüberlegtem Handeln führen soll. Auch die unpersönliche Anrede und die zahlreichen Rechtschreibfehler enttarnen diese Mail als Betrugsversuch. Auch hier gilt: Ignorieren Sie die Aufforderung zur Dateneingabe und verschieben Sie die Mail in Ihren digitalen Papierkorb.

26.03.20 Mastercard Ihr Karte wurde eingefroren.png

 

 

25. März: Neue Phishing-Mails von "Amazon"

Nach kurzer Pause sind es wieder die Kunden von Amazon, welche unter Phishing zu leiden haben. Hinter der Betreffzeile "Ihr Konto ist vorübergehend gesperrt" versteckt sich ein typischer Phishing-Versuch: Angeblich wurde eine Anmeldung von einem unbekannten Gerät verzeichnet. Aus diesem Grund musste Ihr Konto vorerst gesperrt werden. Eine Entsperrung sei nur über den beigefügten Link möglich. Natürlich hat niemand versucht auf Ihr Kundenkonto zuzugreifen und die in der Mail genannten Login-Daten sind frei erfunden.

Noch etwas raffinierter gestaltet ist die Mail mit dem Betreff "Ihre Bestellung wird zurückgestellt - Unerwarteter Anmeldeversuch". Auch hier werden Sie über eine vorübergehende Sperrung des Kundenkontos informiert. Angeblich habe Amazon eine ungewöhnliche Aktivität in Form einer Bestellung in Höhe von 945,12€ registriert und daraufhin eine Kontosperrung eingeleitet, um "einen möglichen Missbrauch Ihres Zahlungsinstruments zu verhindern". Lassen Sie sich nicht in die Irre führen! Hierbei handelt es sich um eine typische Phishing-Drohung. Der hohe Geldbetrag soll verunsichern und zu unüberlegtem Handeln führen.

In beiden Fällen raten wir sämtliche Links zu ignorieren und die E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

 25.03.20 Amazon Ihr Konto ist vorübergehend gesperrt.png25.03.20 Amazon Ihre Bestellung wird zurückgestellt, Unerwarteter Anmeldeversuch.png