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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


27. März: Apple von Phishing betroffen

Kurz vor dem Wochenende werden uns vermehrt E-Mails zugeschickt, die auf Apple-Kunden abzielen. In besagten Mails wird behauptet, dass Ihre Apple-ID gesperrt werden musste. Grund für diese Sperrung seien angeblich unvollständige oder falsche Kundendaten. Nur mit einer Datenüberprüfung über den beigefügten Link, könne die Apple-ID wieder entsperrt werden. Folgt man dem Link, so gelangt man auf eine vermeintliche Website von Apple. Alle dort eingetragenen Daten landen direkt bei den unbekannten Kriminellen, die Ihnen anschließend ernsthaften Schaden zufügen können. Ignorieren Sie zu Ihrem eigenen Schutz sämtliche Links und verschieben Sie diesen Phishing-Versuch unbeantwortet in Ihren Spam-Ordner.

27.03.20 Apple Ihr Apple wurde gesperrt..png

 

26. März: Mastercard im Fokus von Betrugsversuchen

Gegen Ende der Woche sind es die Kunden und Kundinnen von Mastercard, welche besonders von Phishing betroffen sind. In Nachrichten mit dem Betreff "Ihr Karte wurde eingefroren" versuchen die Betrüger an die persönlichen Kunden- und Kontodaten zu gelangen. Aufgrund "veralteter Rechnungsdaten" musste das Konto des Empfängers aus Sicherheitsgründen vorerst für sämtliche Transaktionen gesperrt werden. Kommt man der Afforderung zur Datenaktualisierung nicht fristgerecht nach, so werde die Karte vollständig gesperrt. Das habe insbesondere zur Folge, dass eine neue Mastercard beantragt werden müsse. Natürlich handelt es sich hierbei lediglich um eine leere Drohung, welche Druck aufbauen und zu unüberlegtem Handeln führen soll. Auch die unpersönliche Anrede und die zahlreichen Rechtschreibfehler enttarnen diese Mail als Betrugsversuch. Auch hier gilt: Ignorieren Sie die Aufforderung zur Dateneingabe und verschieben Sie die Mail in Ihren digitalen Papierkorb.

26.03.20 Mastercard Ihr Karte wurde eingefroren.png

 

 

25. März: Neue Phishing-Mails von "Amazon"

Nach kurzer Pause sind es wieder die Kunden von Amazon, welche unter Phishing zu leiden haben. Hinter der Betreffzeile "Ihr Konto ist vorübergehend gesperrt" versteckt sich ein typischer Phishing-Versuch: Angeblich wurde eine Anmeldung von einem unbekannten Gerät verzeichnet. Aus diesem Grund musste Ihr Konto vorerst gesperrt werden. Eine Entsperrung sei nur über den beigefügten Link möglich. Natürlich hat niemand versucht auf Ihr Kundenkonto zuzugreifen und die in der Mail genannten Login-Daten sind frei erfunden.

Noch etwas raffinierter gestaltet ist die Mail mit dem Betreff "Ihre Bestellung wird zurückgestellt - Unerwarteter Anmeldeversuch". Auch hier werden Sie über eine vorübergehende Sperrung des Kundenkontos informiert. Angeblich habe Amazon eine ungewöhnliche Aktivität in Form einer Bestellung in Höhe von 945,12€ registriert und daraufhin eine Kontosperrung eingeleitet, um "einen möglichen Missbrauch Ihres Zahlungsinstruments zu verhindern". Lassen Sie sich nicht in die Irre führen! Hierbei handelt es sich um eine typische Phishing-Drohung. Der hohe Geldbetrag soll verunsichern und zu unüberlegtem Handeln führen.

In beiden Fällen raten wir sämtliche Links zu ignorieren und die E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

 25.03.20 Amazon Ihr Konto ist vorübergehend gesperrt.png25.03.20 Amazon Ihre Bestellung wird zurückgestellt, Unerwarteter Anmeldeversuch.png

 

24. März: PayPal-Kundschaft wieder Ziel von Phishing

Heute erreichten uns vorwiegend Phishing-Versuche, die auf die Kundschaft von PayPal abzielen. Bei der Betreffzeile "Wichtige Mitteilung" haben wir es mit einer typischen Phishing-Mail zu tun: PayPal sei wegen "systemrelevanter Umstellungen" dazu verpflichtet, Sie zu einer Kontobestätigung aufzufordern. Diese Bestätigung solle schnellstmöglich über den beigefügten "Button" erfolgen. Weiter drohen die Betrüger mit Kosten in unbestimmter Höhe, sollte es zu Abweichungen oder Unstimmigkeiten bei der Dateneingabe kommen. Diese Drohung ist typisch für Phishing-Versuche und soll zu unüberlegtem Handeln seitens der Verbraucher führen. Schützen Sie sich vor Datenmissbrauch, indem Sie Mails wie diese unbeantwortet in Ihren digitalen Papierkorb verschieben.

24.03.20 PayPal Wichtige Mitteilung.png

 

23. März: Phishing im Namen von American Express

Kurz nach dem Wochenende wurden uns wieder vermehrt Phishing-Versuche im Namen von American Express zugeschickt. Hierbei erreichten uns die Betreffzeilen "Ihr Konto wurde eingefroren" und "Unbestätigte E-Mail Adresse" am häufigsten. Inhaltlich unterscheiden sich die beiden E-Mails kaum voneinander: Bei einer Konto-Überprüfung wurde festgestellt, dass Ihre E-Mail-Adresse noch nicht mit Ihrem Konto verknüpft wurde. Ohne diese Verknüpfung sei angeblich nicht gewährleistet, dass Ihnen alle "relevanten Informationen" mitgeteilt werden. Folgt man der Aufforderung nicht, bleibe das Konto gesperrt. Natürlich ist der Inhalt frei erfunden und es handelt sich um einen typischen Phishing-Versuch. Ignorieren Sie daher alle Links, verschieben Sie die Mail in Ihren Spam-Ordner und geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten preis.



23.03.20 American Express Ihr Konto wurde eingefroren.png23.03.20 American Express Unbestätigte E-Mail Adresse.png

 

20. März: Bitcoin-Erpressung mit Corona-Drohung

Wie schon zu Beginn der Woche, erreichten uns auch heute viele betrügerische E-Mails mit der Absicht Bitcoins von unerfahrenen Verbrauchern zu erpressen. Der neuste Betrugsversuch dieser Art wurde in englischer Sprache versandt. In besagter Mail droht der/die Kriminelle damit, Sie und Ihre ganze Familie mit dem neuartigen Corona-Virus (COVID-19) zu infizieren, sowie "alle Ihre Geheimnisse" zu veröffentlichen. Kommt man der Aufforderung 4000$ in Bitcoin zu überweisen innerhalb von 24 Stunden nach, so verspricht der/die Kriminelle sämtliche Informationen über Sie zu löschen und Sie nicht mit dem Virus zu infizieren. Lassen Sie sich nicht verunsichern, denn hierbei handelt es sich um einen besonders fiesen Betrugsversuch.

Viele Kirminelle nutzen die aktuelle Unsicherheit der Menschen (ausgelöst durch den neuen Virsus SARS-CoV-2) aus, um mit betrügerischen Geschäften Profit zu erzielen. Neben der oben beschriebenen Bitcoin-Erpressung erhalten wir auch einige Scam-Mails, die sich als Händler von Atemschutzmasken ausgeben. Dies dient jedoch nur als Vorwand, um an Ihre persönlichen Daten zu gelangen.
Seien Sie zur Zeit besonders vorsichtig, wenn Sie Mails mit Inhalten zum Corona-Virus erhalten. Öffnen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit keine Links und überprüfen Sie die Absenderadresse auf Seriosität.

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