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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich sämtliche aktuellen Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir umgehend über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


20.- 21. August: PayPal-Kunden im Fokus von Phishing-Betrügern

Während des Wochenendes standen erneut Kunden des Online-Bezahldienstes PayPal im Fokus von Phishing-Betrügern. In den neusten Versionen versuchen die Betrüger unter dem Vorwand einer Änderung der allgemeinen Geschäftsbedingungen gemäß der Datenschutz-Grundverordnung an die persönlichen Daten der Verbraucher zu gelangen. Wie üblich wird bei Komplikationen während der Dateneingabe mit einer vollständigen Einschränkung des Kundenkontos gedroht. Diese Masche soll zu unüberlegtem Handeln seitens des Lesers führen. Hierbei handelt es sich offensichtlich um eine Phishing-Mail, denn weder PayPal, noch ein anderes seriöses Unternehmen, würde Sie per Mail zur Angabe sensibler Kontodaten aufrufen. Wir empfehlen daher, diese und ähnliche Mails zu ignorieren und in den Spam-Ordner zu verschieben.

PayPal Anpassung unserer AGB nach 10-20 DSGVO

17. August: Täuschend echte Phishing-Mail im Namen von DHL im Umlauf

In letzter Zeit werden uns häufiger täuschend echte Mails im Namen von DHL zugeschickt. In der Mail wird zuerst ein normales Szenario beschrieben: der Kunde sei nicht unter der angegeben Anschrift aufzufinden, weswegen das Paket nun bei einem Nachbarn liege. Guckt man sich die Mail jedoch genauer an, erkennt man den gemeinen Betrugsversuch. Zu aller erst ist der Name der Absender-Mail sehr kurios. Klickt man außerdem auf den Button "Sendung verfolgen", wird man auf eine Internetseite weitergeleitet, die auf den ersten Blick auch von DHL sein könnte. Auf den zweiten Blick sieht man jedoch den langen und komplizierten Linknamen, der nicht von DHL stammt. Drückt man auf die verschiedenen Buttons der Seite, wie beispielsweise "Kontakt" oder "Über uns", passiert rein gar nichts. Man bleibt auf der Seite, auf der man seine Daten eingeben soll. Diese würden nach Eingabe direkt unverschlüsselt in die Hände der Betrüger fallen. Deswegen gilt auch hier: Lassen Sie sich nicht von der direkten Anrede einschüchtern, es handelt sich hier um eine Phishing-Mail! Ignorieren Sie diese und geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten ein!

DHL Phishing-Mail

16. August: Amazon-Kunden wieder einmal von Phishing betroffen

Heute sind es wieder die Kunden des Online-Versandhändlers Amazon, die am häufigsten von Phishing betroffen sind. Hinter der Mail mit der Betreffzeile "Ihr Kundenkonto ist gesperrt", verbirgt sich eine Phishing-Mail mit der Betrüger versuchen Sie unter Druck zu setzen, um an Ihre Daten zu gelangen. Lassen Sie sich nicht einschüchtern durch die Drohung, dass "Amazon rechtlich gegen Sie vorgehen wird". Dies wird nicht der Fall sein, denn es handelt sich hier sehr eindeutig um einen Betrugsversuch. Alleine die Aufmachung der Mail zeigt, dass es sich hier um keine Mail des Online-Versandhändlers handelt. Wir empfehlen Ihnen die Mail in Ihren Spam-Ordner zu verschieben und alle in der Mail enthaltenen Links zu ignorieren.

Amazon Phishing-Mail

 

15. August: Auch Sparkassen-Kunden sind wieder in den Fokus von Phishing-Versuchen geraten

Wieder einmal sind auch Kunden der Sparkasse von Phishing-Mails betroffen. In Varianten wie "Konto: Vorname Nachname | Fall: S84728D2" versuchen die Betrüger an die Zugangsdaten ahnungsloser Empfänger zu geraten. Die Masche ist dabei durchaus üblich: Aufgrund eines angeblichen Sicherheitsproblems sei die Kreditkarte gesperrt, zur Entsperrung sei die Eingabe persönlicher Daten auf einer verlinkten Seite nötig. Gefährlich ist, dass die Betrugsversuche über ein täuschend echtes Layout verfügen und die Empfänger persönlich ansprechen. Denken Sie daran, dass weder die Sparkasse, noch ein anderes seriöses Unternehmen, Sie jemals per E-Mail auffordern werden sich über einen beigefügten Link zu identifizieren. Ignorieren Sie daher den Link und verschieben Sie diese und andere Phishing-Mails am besten unbeantwortet in ihren Spamordner.

Phishing-Mail Sparkasse

14. August: Phishing-Betrüger zielen auf PayPal-Kunden

Über das Wochenende waren es erneut die Kunden des Online-Bezahldienstes PayPal, welche unter Phishing zu leiden hatten. In der aktuellen Mail wird der Kunde über eine Sperrung des Kundenkontos - infolge einer "potenziell nicht gesetzmäßige(n) Benutzung der Kreditkarte" - informiert. Diese Sperrung kann angeblich nur behoben werden, indem man dem Link folgt und einen Datenabgleich durchführt. Natürlich handelt es sich hierbei um einen klassischen Phishing-Versuch. Deshalb raten wir, diese und ähnliche Mails, sowie alle enthaltenen Links zu ignorieren und unter keinen Umständen sensible Daten preiszugeben.

 PayPal 13.08.18 Konto verifizieren PL20178253