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Endpreisangabe bei Handykauf im Internet notwendig II

Stand:

LG Köln vom 07.12.2011 (31 O 746/11)

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Beim Handykauf im Internet – kombiniert mit einem Mobilfunkvertrag – ist ein Endpreis des Handys seitens des Anbieters anzugeben. Es reicht nicht, wenn lediglich die monatliche Rate und der Anzahlungspreis genannt wird. Das hat das Landgericht Köln nach einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen die congstar GmbH entschieden.

Es sei nicht ausreichend, dass der Verbraucher den Endpreis selbst leicht ausrechnen könne. Nach Ansicht des Gerichts ist es mit dem Gebot der Preisklarheit nicht zu vereinbaren, wenn der Verbraucher den Preis selbst ermitteln muss. Der Endpreis müsse vielmehr schon aus dem Angebot erkennbar sein. Dafür genügt es nicht, dass der Verbraucher den Endpreis anhand der monatlichen Rate und der Anzahlung leicht ausrechnen kann.

Der Beschluss ist rechtskräftig.