Ihr gemeinnütziger Verein für Information, Beratung, Bildung und Interessenvertretung.

Themen: Geld & Versicherungen | Digitale Welt Lebensmittel | Umwelt & Haushalt Gesundheit & Pflege | Energie | Reise & Mobilität | Verträge & Reklamation

Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein stellt Jahresbericht 2020 vor

Pressemitteilung vom

Den Jahresbericht der VZSH gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal als digitale Version zum Durchblättern. Neue Elemente wie Links, Videos, Bilder- und Faktengalerien erweitern den Rechenschaftsbericht und sollen die Arbeit der VZSH noch anschaulicher machen. 

Titelseite des Jahresberichts 2020
Off

Das Ausnahmejahr 2020 hat die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZSH) vor neue große Aufgaben gestellt. Die Pandemie mit ihren Folgen traf die VZSH genauso überraschend wie alle anderen. Gefragt waren schnelle Entscheidungen, flexibles Handeln und eine Prise Improvisation. Gleich zu Beginn der Coronakrise zeigte sich, dass der Verbraucherschutz dringender gebraucht wurden als je zuvor. Tausende Verbraucher aus Schleswig-Holstein waren von heute auf morgen betroffen von abgesagten Reisen, ausgefallenen Veranstaltungen, Schließungen im Handel und bei Dienstleistern. Verunsicherte, ratlose, zunehmend auch wütende und verzweifelte Menschen wandten sich mit ihren Fragen und Sorgen an die VZSH. Viele hatten vergeblich versucht, bei ihren Anbietern Antworten und Unterstützung zu bekommen. Umso mehr waren die Verbraucherschützer gefordert. "Bei aller Betroffenheit angesichts der schweren Krise und ihrer Folgen für die Menschen haben wir uns dennoch gefreut, dass so viele in dieser Situation den Weg zu uns fanden, unserer Arbeit vertrauten und unseren Rat zu schätzen wussten. Das war und ist eine starke Motivation für unsere Mitarbeiter, die in einem Alltag voller Einschränkungen ihr Bestes gegeben haben", so Stefan Bock, Vorstand der VZSH.

Schub für die Digitalisierung

Der Digitalisierungsprozess der VZSH hat im letzten Jahr einen kräftigen Schub erhalten. Als klar wurde, dass sämtliche Veranstaltungen bis auf weiteres ausfallen müssen, haben die Fachleute ihre Vorträge und Workshops innerhalb weniger Wochen auf digitale Formate umgestellt. Die Beratung wurde umorganisiert, um Ratsuchenden schnell und effektiv per Telefon und Email weiter zu helfen. Im internen Austausch der VZSH sind Videokonferenzen und -fortbildungen mittlerweile Routine geworden. Auf der Internetseite hatte die VZSH schnellstmöglich Informationen zu allen aktuellen Fragen bereitgestellt, die Verbraucher in der Pandemie bewegen. Das Ergebnis war eine Verdreifachung der Besucherzahlen auf der Website im Vergleich zum Vorjahr.

Ausbau von Verbraucherbildung und digitaler Information

Dank der Unterstützung der Abgeordneten des schleswig-holsteinischen Landtags und der Landesregierung steht die VZSH heute finanziell auf einer soliden Grundlage. "So können wir die Verbraucherarbeit im Land weiter verstetigen und neue wichtige Vorhaben angehen. In den kommenden Jahren wollen wir uns in den Bereichen Verbraucherbildung und Verbraucherinformation in sozialen Medien stärker engagieren", so Stefan Bock. Zudem ist eine Testphase mit niedrigschwelligen und kostenfreien Angeboten für sozial benachteiligte Menschen und Empfänger von Sozialleistungen auf dem Kieler Ostufer geplant. Diese sollen an das Bundesprojekt „Verbraucher stärken im Quartier“ angelehnt sein. Besonderer Dank gilt Schleswig-Holsteins Verbraucherminister Claus Christian Claussen und seiner Vorgängerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack für ihr Vertrauen und ihr Engagement. 
Mit dem vorliegenden Bericht legt die VZSH Rechenschaft ab und gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und die Arbeit im vergangenen Jahr.

Hier geht es zum digitalen Jahresbericht.
 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.