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Gut geplant ist halb gespart: Essen und Trinken an den Feiertagen

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein gibt Hinweise für eine kostenschonende Weihnachtsküche
ein reichlich gedeckte Festtagstisch mit verschiedenen Speisen
Off

Steigende Lebensmittelpreise setzen viele Verbraucherinnen und Verbraucher zur Weihnachtszeit unter zusätzlichen finanziellen Druck. Wer dann noch auf eine nachhaltige Auswahl von veganen, vegetarischen oder tierischen Lebensmitteln achten möchte, steht vor einer großen Herausforderung. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZSH) zeigt, worauf Verbraucher jetzt achten können.

Gerichte und Einkäufe planen 

Die Feiertage stehen vor der Tür und mit ihnen oft die Verwandtschaft. Für viele Menschen gehört nicht nur das Beschenken zum Jahresende, auch das gemeinsame Essen mit Familie und Freunden ist ein großer Bestandteil der Weihnachtszeit. Wer ohnehin auf die Ausgaben für Lebensmittel achten muss, sollte vor dem Hintergrund gestiegener Kosten für das Essen und Trinken den Einkauf planen. „Erfahrungsgemäß wird zu viel gekocht, wenn Feiertage und Besuch anstehen. Das kostet Geld und Ressourcen und ist gerade bei schnell verderblichen Speisen problematisch“, sagt Selvihan Benda, Leiterin des Referats Lebensmittel und Ernährung der VZSH. Wer gut plant, kann Geld sparen: Welche Gerichte sollen auf den Tisch kommen? Was ist noch im Vorratsschrank? Wie viele Personen werden mitessen? Können aktuell teure Zutaten gegen andere ausgetauscht werden? Mit dem Online-Portionsplaner können sich Verbraucher außerdem die Lebensmittelmengen ermitteln lassen und entsprechend einkaufen. Um Spontankäufe vorzubeugen, lohnt es sich, eine Einkaufsliste zu verfassen und fest nach Plan einzukaufen.

Fleisch- und Fischeinkauf geht auch nachhaltig 

Labels, Siegel und Kennzeichnungen – beim Einkauf auf Tierwohl und Fischbestände zu achten, ist nicht immer leicht. Um Verbraucher beim nachhaltigen Fleisch- und Fischeinkauf zu unterstützen, bietet die VZSH eine Übersicht mit Erläuterungen zu verschiedenen Tierwohlsiegeln und –Labeln an. Die kürzlich veröffentlichte Fischliste gibt außerdem Orientierung für nachhaltigen Fischkauf. „Die Nachhaltigkeit von Lebensmitteln wird auch von Aspekten, wie dem Lieferweg, der Entfernung zur Einkaufsstätte, dem für den Einkauf verwendeten Verkehrsmittel und der Zubereitung in der eigenen Küche beeinflusst. Wer nachhaltig einkaufen und kochen möchte, hat viele Stellschrauben, an denen gedreht werden kann“, so Benda.

Vegan und vegetarisch immer mehr im Trend

Viele haben mittlerweile Freunde oder Familienmitglieder, die sich aufgrund einer bewussten Entscheidung oder Lebensmittelunverträglichkeiten vegan oder vegetarisch ernähren oder auf andere Ernährungsformen umgestiegen sind. Auch diese Gäste sollen an den Feiertagen selbstverständlich nicht zu kurz kommen. „Wer Gäste mit verschiedenen Ernährungsformen bekochen will, kann es sich durch eine gute Zusammenstellung des Menüs leicht machen. Vorspeisen, Beilagen und Nachtische können durch kleine Rezepturänderungen wunderbar für alle zum Genuss werden und den Köchen viel Arbeit ersparen“, so die Lebensmittelexpertin.
Echte Einsparpotenziale beim Einkaufen können Verbraucher durch das Vergleichen von Produkten ausschöpfen. Doch Vorsicht: Der Blick auf den Preis allein reicht nicht aus, um das günstigere Produkt zu finden. „Bei verschiedenen Verpackungsgrößen lassen sich Lebensmittel nur über den Grundpreis miteinander vergleichen. Gleiches gilt bei Sonderangeboten. Denn nur weil ein Produkt im Sonderangebot ist, muss es nicht günstiger als vergleichbare Produkte sein“, so Benda von der VZSH.


Wer auf der Suche nach weiteren Spartipps in unterschiedlichen Lebensbereichen ist, kann unter den 69 Spartipps der Verbraucherzentralen eigene Sparpotenziale entdecken.

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