Finanzen: Altersvorsorge und Geldanlage
Viele Menschen machen sich Gedanken über sinnvolle Möglichkeiten der Geldanlage und wollen für das Alter vorsorgen. In diesen Veranstaltungen gehen unsere Experten auf wichtige Aspekte und Fragen rund um die privaten Finanzen ein.
Sparen für den Nachwuchs
In der letzten Oktoberwoche feiern viele Banken alljährlich den sogenannten Weltspartag, einige sogar eine ganze Weltsparwoche. Dabei sollen dem Nachwuchs die Vorzüge des Sparens in Erinnerung gerufen werden. Das Motto: „Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“.
Eltern und Großeltern werden Finanzprodukte angeboten, die angeblich maßgeschneidert für die Bedürfnisse der Kinder und Enkelkinder sind. Sie fragen sich:
- Welche Finanzprodukte sind bei einem Zinssatz, der deutlich unterhalb der Inflation liegt, überhaupt noch für das Sparen geeignet?
- Ist ein Bausparvertrag wirklich ein solider Grundstein für das spätere Eigenheim der Heranwachsenden?
- Kann man guten Zinsofferten von Direktbanken vertrauen?
- Ist der Vermögensaufbau mit einem ETF-Sparplan wirklich eine gute Idee?
- Wie könnte man eine größere Schenkung oder Erbschaft bedarfsgerecht für den Nachwuchs anlegen?
- Und was ist von den Produkten zu halten, die Versicherungsvermittler und Bankberater den jungen Sparern und ihren Eltern nahelegen?
Wir informieren über verschiedene Möglichkeiten Geld für den Nachwuchs anzulegen oder zu sparen und vermitteln Ihnen die Kompetenz, sich auch selbst kritisch mit den Angeboten der Finanzindustrie auseinandersetzen zu können.
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
Studienfinanzierung: Welche Möglichkeiten gibt es?
Was kostet ein Studium und wie kann ich es finanzieren? Elternunterhalt, BAföG, Studienkredite, jobben & Co – diese und mehr Möglichkeiten gibt es, um ein Studium zu bezahlen.
In diesem Vortrag der Verbraucherzentrale erhalten Sie einen Überblick zu Ihren Möglichkeiten. Sie erfahren:
- Was ein Studium und der Studi-Alltag kosten
- Welche Möglichkeiten der Studienfinanzierung es gibt und was es dafür braucht
- Wie BAföG und elternunabhängiges BAföG funktionieren
- Woran Sie einen fairen Studienkredit erkennen
- Welche finanziellen Hilfen es sonst noch gibt und was Sie beim Nebenjob beachten sollten
Für Abiturienten und ihre Eltern sowie Studierende.
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
Klimafreundliche Geldanlage
Private Anleger entwickeln zunehmend mehr Umweltbewusstsein. Damit wächst die Bereitschaft, diesen Aspekt bei ihrer Anlageentscheidung zu berücksichtigen. Die Bereitschaft der Verbraucher in klimafreundliche bzw. nachhaltige Kapitalanlagen zu investieren, ist bisher größer als der tatsächlich geleistete Beitrag. Gründe sind Umfragen zufolge mangelnde Transparenz des Marktes und zu wenige Informationen für Anleger im Bereich der nachhaltigen Geldanlage. Dieser Vortrag baut Barrieren ab und hilft, problematische Produkte zu vermeiden.
Vertriebspsychologie bei Finanzprodukten: Die Tricks der Berater
Nach einem Gespräch mit ihrem Finanzberater kommen die meisten Menschen mit einem guten Gefühl nach Hause. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis geschickter Gesprächsführung, die viele Berater anwenden. Die Erfahrung aus der unabhängigen Finanzberatung der Verbraucherzentrale zeigt: Nur die wenigsten Verbraucher haben verstanden, was sie bei ihrem Anbieter unterschrieben haben. Unsere Fachleute erklären
- welche Verkaufstechniken und Tricks Berater bei Banken und Versicherungen anwenden
- welche Geldanlage-Modelle sich für welche Lebenslage wirklich eignen
- welche gezielten Fragen dabei helfen, eine Empfehlung kritisch zu bewerten
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
ETF als Geldanlage und Altersvorsorge – warum ETFs die erste Wahl sind! (Teil 1)
Wer fürs Alter besonders rentabel vorsorgen will, dem verkaufen Anlageberater oft teure Aktienfonds, meist im Rahmen von fondsgebundenen Rentenversicherungen. Geeigneter sind jedoch Aktien-ETFs (Exchange Traded Funds). Sie sind kostengünstig und renditestark. ETFs sind Investmentfonds mit zwei besonderen Vorteilen: Sie werden an der Börse gehandelt und ihre Anlagestrategie besteht darin, einen bestimmten Index nachzubilden. Da die Aktienmärkte aber auch Risiken bergen, sind ETFs nicht für jedes Anliegen geeignet.
Wir erklären:
- Was ist eigentlich ein Index?
- Wer hat sich ETFs ausgedacht und warum?
- Wie funktioniert ein Indexfonds und welche sind gut für eine Anlage geeignet?
- Was spricht für ETFs und was dagegen?
Bringen Sie auch Ihre eigenen Fragen mit!
Der Vortrag der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein richtet sich an Menschen ohne Vorkenntnisse rund um Börse und Aktien.
ETF als Geldanlage und Altersvorsorge – warum ETFs die erste Wahl sind! (Teil 2)
Viele Menschen suchen nach einfachen, transparenten und kostengünstigen Möglichkeiten, ihr Geld anzulegen. ETFs (Exchange Traded Funds) stehen dabei besonders im Fokus.
Doch:
- Wie gelingt der Einstieg in die Welt der ETFs?
- Wie eröffne ich ein Wertpapierdepot und worauf muss ich bei der Auswahl des Anbieters achten?
- Wie finde ich den passenden ETF für meine Ziele?
Der Vortrag gibt Antwort auf diese und weitere Fragen und eine Schritt-für-Schritt Anleitung. Er baut auf dem ebenfalls angebotenen Vortrag „ETF als Geldanlage und Altersvorsorge – warum ETFs die erste Wahl sind“ auf. Geeignet ist er für alle, die noch keinerlei Kenntnisse über ETFs besitzen und nun einen ersten Einstieg in das Thema suchen.
Altersvorsorge individuell
Wer seinen Ruhestand ohne finanzielle Engpässe genießen will, muss als Durchschnittsverdiener frühzeitig die eigene Altersvorsorge planen. Wichtig dabei sind die persönliche Lebensplanung und die individuellen finanziellen Möglichkeiten. Dieser Vortrag bietet einen Überblick zu den Grundprinzipien und Einflussmöglichkeiten der gesetzlichen Rentenversicherung, betrieblicher wie auch privater Altersvorsorge. Staatliche Fördermittel, Qualitätskriterien von Finanzprodukten und aktuelle Anlagetrends werden erläutert und bieten eine gute Anregung, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten.
Altersvorsorge: Frauen wollen mehr für ihr Geld
Viele berufstätige Frauen wollen Geld anlegen und sich fürs Alter absichern. Dabei haben die meisten nur begrenzte Möglichkeiten, zu sparen. Unsere Erfahrungen aus der Beratung zeigen: Der typisch weibliche Lebenslauf macht die Altersvorsorge zur Herausforderung. Viele Frauen schränken ihre Arbeitszeit ein, um für die Familie da zu sein. Das bedeutet weniger Einkommen und weniger Spielraum zum Vermögensaufbau. Zugleich haben Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer. Wie Frauen sich gut für das Alter absichern können, erfahren sie in diesem Vortrag. Dabei geht es um die Chancen und Risiken der Geldanlage, um Möglichkeiten, ein Vermögen aufzubauen und um öffentliche Förderangebote.
Finfluencer - Folge mir und ich mache dich reich!
Finfluencer teilen über Instagram, TikTok oder Facebook Themen rund um Finanzen. Sie erfreuen sich dabei steigender Beliebtheit. In den letzten vier Jahren ist kaum ein Tag vergangen, ohne dass neue Blogs, Profile oder Beiträge in sozialen Medien erscheinen. Einzelaktienanalysen, Vermögensaufbau, Altersvorsorge, Dividendentitel – es wird vieles angeboten und auch nachgefragt. Die Anzahl der Follower weisen auf reges Interesse. Attraktiv wirken die Finfluencer durch ihr authentisches, unterhaltsames Auftreten, aber taugen ihre Ratschläge auch etwas?
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Szene dieser Finanz-Influencer und erklärt, welche Absichten hinter manchem Kanal stehen.
Immobilienfinanzierung: Der sichere Weg mit unabhängiger Beratung
Wer beim Hausbau oder Wohnungskauf nicht die richtige Finanzierung wählt, kann im Lauf der Jahre viele tausend Euro verlieren. In jedem Fall lohnt sich hier eine unabhängige Beratung, denn Finanzierungsverträge haben lange Laufzeiten und können nicht rückgängig gemacht werden. Dieser Vortrag stellt Fördermöglichkeiten vor, beschreibt die Finanzierung über eine Lebensversicherung und informiert über die tatsächlichen Kosten bei der häufig empfohlenen Bausparsofortfinanzierung.
Zahlen, bitte! Tipps zum digitalen Bezahlen
Wer etwas bezahlt, muss kein Geld mehr in die Hand nehmen: Kontaktlos mit dem Smartphone, online mit Photo –TAN authentifiziert, komfortabel mit einem Zahlungsauslösedienst oder ganz kryptisch über ein Bitcoin Wallet gelangen Beträge von einem Konto zum anderen. Moderne bargeldlose Bezahlmethoden und Überweisungen bieten viele Vorteile, verunsichern aber auch viele Menschen. Unsere Fachleute erklären
- wie digitale Bezahlmethoden funktionieren
- welche Pflichten Nutzer dabei haben
- worauf es beim sicheren Bezahlen ankommt
- wer im Ernstfall für Schäden haftet
Das Bezahlmodell "Buy now, pay later": Wege und Sackgassen
Wer im Internet shoppt, dem ist bestimmt schon die Bezahlmethode „buy now, pay later“ (übersetzt „Jetzt kaufen, später bezahlen“ ) begegnet. Bequem shoppen, ohne sich Gedanken über das Bezahlen zu machen. Klingt verlockend, aber wer nicht aufpasst, verliert den Überblick und das kann richtig teuer werden.
Der Vortrag klärt über die Bezahlmethode „buy now, pay later“ auf und durchleuchtet die Vorteile und Risiken, welche diese mit sich bringt.