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Studieren mit BAföG

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Eltern sind verpflichtet, ihr Kind während der Ausbildungszeit finanziell zu unterstützen, indem sie Unterhalt zahlen. Doch was tun, wenn sie nicht die nötigen Mittel haben? Der Klassiker ist die staatliche Ausbildungsförderung, auch Bundesausbildungsförderungsgesetz oder einfach BAföG genannt.

junge Frau mit leeren Hosentaschen
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Ob man BAföG bekommt und wie hoch der Betrag ist, ergibt sich aus dem Einkommen der Eltern, der Anzahl der Geschwister und eigenen finanziellen Rücklagen, die nicht über 7500 Euro liegen dürfen. Zu den finanziellen Rücklagen zählen nicht nur das Vermögen auf der Bank, sondern ALLE Werte, die man theoretisch einsetzen könnte, wie zum Beispiel ein Auto. Auch Sparverträge, von deren Existenz man bisher nichts wusste, zählen zum Vermögen. Das kann auch der Sparvertrag der Patentante sein, der auf den Namen des BAföG-Antragstellers abgeschlossen wurde.
Der BAföG-Höchssatz beträgt aktuell 735 Euro, wenn man nicht bei den Eltern wohnt. Aufgrund der langen Bearbeitungszeit sollte der Antrag möglichst zeitig gestellt werden, um nicht in den ersten Monaten auf dem Trockenen zu sitzen - spätestens zwei Monate vor Beginn des Studiums wird es dringend Zeit für den Antrag.
Wer BAföG bezieht, kann sich übrigens von den Rundfunkgebühren befreien lassen.