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Mehr Transparenz und Verbraucherschutz für Fernwärmekunden

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Forderungen der Verbraucherzentrale zur Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen

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Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat im März 2016 mit Vertretern von Verbänden, Verwaltung und Politik ihre Forderungen zur Verbesserung der Transparenz und des Verbraucherschutzes für Fernwärmekunden diskutiert. Es besteht weitgehend Konsens, dass erhebliche Verbesserungen der rechtlichen Rahmenbedingungen erfolgen müssen. Im Kontext des Klimaschutzes und der Energiewende kann die Fernwärme nur bestehen, wenn die Grundlage für eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung geschaffen wird.

Fernwärmekunden können, anders als bei Gas und Strom, ihren Versorger nicht wechseln und eine komplette Systemumstellung ist in den meisten Fällen unwirtschaftlich. Die Verbraucher sind den Bedingungen und Preisen der Unternehmen damit schutzlos ausgeliefert. Und auch im Hinblick auf die Transparenz der Preisgestaltung gibt es diverse Mängel. So sind die Bezeichnungen oft verwirrend, die Berechnungen kaum nachvollziehbar und Preisvergleiche nur schwer möglich. Außerdem wird die ökologische und ökonomische Effizienz der Versorgung nicht ausreichend dargestellt. Noch dramatischer ist die Lage bei Mietern, die überhaupt keinen Einfluss auf die Vertragsgestaltung nehmen können und die neuen (meist höheren) Preise erst am Ende des Jahres auf ihrer Heizkostenabrechnung bemerken. Fernwärmeversorger haben eine Monopolstellung, die besonderen Verbraucherschutz erfordert. Dem wird durch die derzeitigen gesetzlichen Regelungen jedoch keine Rechnung getragen.

 

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