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Weniger Strom fürs Waschen und Spülen

Pressemitteilung vom

In vielen Fällen lohnt es sich, Wasch- und Spülmaschine ans Warmwasser anzuschließen. Tipps und Infos von unabhängigen Energieberatern bietet die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

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Wasch- und Spülmaschine gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. In vielen Fällen lässt sich der Stromverbrauch der Geräte deutlich senken, wenn sie direkt ans Warmwasser angeschlossen werden. Dipl.-Ing. Carina Vogel, Expertin der Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, erklärt, wann sich der Wechsel lohnt. "Beim Aufheizen des Wassers verbrauchen Wasch- und Spülmaschinen am meisten Strom. Dabei ist die Wassererwärmung mit Strom teurer als andere Wege der Warmwasserbereitung", erläutert die Expertin.

Öl und Gas sind günstiger als Strom

"Ist die gesamte Warmwasserbereitung elektrisch, zum Beispiel bei einem Elektroboiler, bringt es keine Einsparung, den Geräteanschluss zu ändern", sagt Carina Vogel. Sie empfiehlt Warmwasser aus einer thermischen Solaranlage – das gibt es im Sommer ohne Mehrkosten. Auch bei Gas- und Ölheizungen kostet die Wärme oft weniger als bei der Wassererwärmung mit Strom.

Geräte und ihre Besonderheiten

Außerdem muss geklärt werden, ob die vorhandenen Geräte mit Warmwasser betrieben werden können. Manche Waschmaschinen haben einen gesonderten Warmwasseranschluss. Bei anderen Modellen braucht man ein Vorschaltgerät. Die meisten Spülmaschinen lassen sich ohne Umrüstung an die Warmwasserleitung anschließen. Dabei kann aber die Gewährleistung des Herstellers ungültig werden.

Die Expertin fasst zusammen: "Ist eine Solaranlage vorhanden und sind Wasch- und Spülmaschine dafür geeignet, lohnt sich der Betrieb am Warmwasseranschluss. Alles andere lässt sich nur im Einzelfall entscheiden."

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