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Starke Einschränkungen zur Corona-Bekämpfung in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung vom

Mit weitreichenden Verboten und Einschränkungen des öffentlichen Lebens bekämpfen die Bundesregierung und die Landesregierung in Schleswig-Holstein die Ausbreitung des Coronavirus. 

junge Frau hinter Glastür in der Verbraucherzentrale
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Viele Geschäfte sowie alle Freizeit- und Sporteinrichtungen bleiben geschlossen, für Gastronomie und Hotels gelten Einschränkungen und Auflagen. Das haben die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer in einer Vereinbarung festgelegt. Zuvor hatte die schleswig-holsteinische Landesregierung in einem Erlass unter anderem die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten und ein Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen angeordnet. Der Erlass gilt bis zum 19. April 2020. 

Hamsterkäufe unnötig und schädlich

„Für Ängste vor Versorgungsengpässen bei Waren des täglichen Bedarfs gibt es keinen Anlass“, so Stefan Bock, Vorstand der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. „Hamsterkäufe sind unnötig und schaden nur. Sie tragen dazu bei, dass Menschen zusätzlich verunsichert werden.“ Die Versorgung mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten und anderen wichtigen Dingen des Alltags ist nach Angaben der Bundesregierung und des Handelsverbandes gesichert. Zwar sind bestimmte Artikel aufgrund der großen Nachfrage schnell ausverkauft, die Produkte werden aber nachgeliefert und die Regale wieder aufgefüllt. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien und andere wichtige Versorgungseinrichtungen dürfen laut der Bund-Länder-Vereinbarung jetzt auch sonntags öffnen.

Empfehlungen, Hinweise und Informationen

Die Bundeskanzlerin hat angesichts der schnellen Ausbreitung des Virus dazu aufgerufen, auf persönlichen Kontakt zu anderen Menschen zu verzichten, wo immer es möglich ist.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.