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Herausforderung Verbraucherbildung: Schüler*innen + Lehrkräfte reden mit

Pressemitteilung vom

Beim Verbraucherdialog am 13. September im Kieler Wissenschaftszentrum diskutieren Politiker und Fachleute über Herausforderungen an die Verbraucher-bildung in Schleswig-Holsteins Schulen. Lehrkräfte und junge Menschen sind eingeladen, sich am Austausch zu beteiligen. Der Dialog ist Teil des Runden Tisches Verbraucherbildung, zu dem die schleswig-holsteinischen Ministerien für Verbraucherschutz und Bildung eingeladen haben.

zwei kleine Mädchen im Klassenzimmer

Grundschüler der Pestalozzischule Neumünster

Off

Plötzlich 18 und für alle Entscheidungen des täglichen Lebens voll verantwortlich – für junge Menschen bedeutet dieser große Schritt ins Erwachsenenleben eine Herausforderung. Der richtige Umgang mit Geld und Verträgen will gelernt sein und wird mit der Digitalisierung und der wachsenden Vielfalt an Angeboten schwieriger. „Verbraucherbildung in der Schule soll es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, eine eigene Haltung zum Konsum zu entwickeln, Risiken zu erkennen und für sich die richtigen Entscheidungen als Verbraucher zu treffen“, so Katrin Rieger, Referentin für Verbraucherbildung bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. 

Runder Tisch und Dialog zur Digitalen Woche

Für politische Entscheidungsträger, Verwaltung und Schulen ist das eine wichtige gemeinsame Aufgabe, über die Fachleute aus Bund und Ländern beim Runden Tisch Verbraucherbildung am 13. September in Kiel diskutieren. Schleswig-Holsteins Verbraucherschutzministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und Bildungsministerin Karin Prien haben Verbraucherschutzexpert*innen ins Wissenschaftszentrum nach Kiel eingeladen, um sich während der Digitalen Woche über Verbraucherbildung auszutauschen und neue Lösungsansätze zu entwickeln. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein beteiligt sich mit Fallbeispielen aus dem Verbraucheralltag. Am Nachmittag präsentieren Organisationen und Initiativen auf einem Markt der Möglichkeiten im Foyer des Wissenschaftszentrums ihre Bildungs- und Beratungsangebote. Schulen aus Schleswig-Holstein stellen ausgewählte Projekte und Best-Practice-Beispiele ihrer Verbraucherbildungsarbeit vor. Dies ist der Auftakt für die anschließende Dialogveranstaltung ab 14 Uhr, die sich vor allem an Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte richtet. Dabei haben junge Menschen Gelegenheit, ihre Erwartungen an Verbraucherbildung einzubringen. Lehrkräfte und Schüler*innen, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich jetzt noch per E-Mail mit dem Betreff „Runder Tisch Verbraucherbildung 2019“ an verbraucherschutz@jumi.landsh.de anmelden.

Schleswig-Holstein ist Vorreiter bei der Verbraucherbildung

Mit acht vom Verbraucherzentrale Bundesverband ausgezeichneten Verbraucherschulen steht Schleswig-Holstein bundesweit an der Spitze. Verbraucherbildung im Unterricht ist in Gemeinschaftsschulen im Land ab Klasse sieben Pflicht. Die Verbraucherzentrale bietet fachliche Unterstützung für alle Schulen in Schleswig-Holstein. „Dazu gehören zum Beispiel Fortbildungen für Lehrkräfte, Workshops für Schulklassen und ein Kooperationsprojekt für Medienkompetenz“, erläutert Katrin Rieger. Für den Unterricht stellt die Verbraucherzentrale Materialien zu Themen wie Finanzen, Recht, Energie und Ernährung zum Download zur Verfügung.

Das Angebot der Verbraucherzentrale zur Verbraucherbildung finden Sie hier: https://www.verbraucherzentrale.sh/bildung-sh.

 

 

 

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