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Erfolgsgeschichte für Verbraucher: So macht die EU das Leben besser

Pressemitteilung vom

Mehr Klimaschutz, mehr Sicherheit, mehr Geld in der Tasche: Die Europäische Union (EU) hat für Verbraucher*innen viele Fortschritte gebracht. Von einheitlichen Regeln im europäischen Binnenmarkt profitieren alle Menschen.
 

Fotocollage zum Thema Geld, Energie, Handy und Recht
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Umwelt- und Klimaschutz sehen die meisten Deutschen als das wichtigste Thema bei der anstehenden Europawahl. Dass die EU auf diesem Gebiet entscheidende Verbesserungen bringen kann, zeigen viele Beispiele. Für den CO2-Ausstoß von Autos hat das EU-Parlament kürzlich strenge Grenzwerte beschlossen. Damit sind die Weichen für die Entwicklung effizienterer Technik gestellt, so dass Neuwagen in Zukunft weniger Kraftstoff verbrauchen. Das hilft dem Klimaschutz und senkt die Kosten für Autofahrer*innen. Die Energieversorgung ist dank der EU-Vorschriften zum Energiebinnenmarkt effizienter, umweltschonender und günstiger geworden. Die EU hat eine Rechtsgrundlage dafür geschaffen, dass Verbraucher Energie selbst produzieren, verbrauchen, speichern und verkaufen dürfen. Ein Plus an Nachhaltigkeit bringen auch die Ökodesign-Regeln. Dadurch sind Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Kühlschrank deutlich effizienter geworden. Ein durchschnittlicher Haushalt spart dadurch 332 Euro pro Jahr. 

Sichere Produkte und Schutz der Gesundheit

Sicherheit und Schutz der Gesundheit ist ein weiteres Gebiet, auf dem die EU vieles voran gebracht hat. Um Menschen vor gesundheitsschädlichen Stoffen in Lebensmitteln und Lebensmittelverpackungen zu schützen, setzt die EU dazu Regeln fest. Ein Beispiel sind die 2018 beschlossenen Richtwerte für krebserregendes Acrylamid. Seitdem wird dieser schädliche Stoff in Produkten wie Kaffee, Chips oder Pommes Frites streng begrenzt und schrittweise verringert. Sicherer sind auch Kosmetikprodukte geworden: Mehr als 1.000 gesundheitsgefährdende Chemikalien in Shampoo, Creme und anderen Pflegeprodukten hat die EU bisher verboten.

Günstigere Preise für Smartphone-Nutzung und Energie

Im Alltag haben Verbraucher*innen dank der EU mehr Geld in der Tasche. Das jüngste Beispiel dafür ist die Abschaffung der Roaming-Gebühren für die Nutzung des Smartphones. Seitdem kostet telefonieren, chatten und surfen im EU-Ausland in der Regel nicht mehr als zu Hause. Günstiger und verlässlicher ist auch der Geldverkehr innerhalb der EU geworden. Die Gebühren für Überweisungen, Kartenzahlung und Bargeld aus dem Automaten sind EU-weit festgelegt. So sind Verbraucher vor bösen Überraschungen auf dem Kontoauszug geschützt. Bei Tarifen für Strom, Gas und Telekommunikation profitieren Verbraucher vom europaweiten Wettbewerb. Dieser hat mehr Auswahl und niedrigere Preise gebracht. 

Europa kann noch mehr

„Die EU ist für Verbraucher eine Erfolgsgeschichte“, so Stefan Bock, Vorstand der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. „Aber Europa kann noch mehr. Von der neuen EU-Kommission erwarten wir, dass sie sich weiter für Verbraucherschutz und damit für alle Menschen stark macht.“ Die Forderungen der Verbraucherzentrale zur Europawahl und einen Programm-Check der Parteien zu wichtigen Verbraucherthemen finden Sie hier. Das EU-Parlament stellt auf einem Onlineportal dar, was die EU für Bürger und verschiedene gesellschaftliche Gruppen tut.
 

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