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Verbraucherzentrale mahnt Geers Hörakustik wegen irreführender Werbepost ab

Pressemitteilung vom

Geers Hörakustik hatte Verbraucher per Post aufgefordert, in einer <br/>
Kieler Zweigstelle einen Hörtest zu machen. Die Briefe und Umschläge waren als "Offizielle Benachrichtigung" gekennzeichnet. Deshalb hat die Verbraucherzentrale den Anbieter jetzt wegen irreführender Werbung abgemahnt.

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Auf die Briefumschläge der Werbepost hatte der Hörgeräte-Anbieter den Hinweis "Offizielle Benachrichtigungsunterlagen" stempeln lassen und zusätzlich "Offizielle Benachrichtigung" in den Briefkopf geschrieben. "Auf Verbraucher wirkt das wie eine amtliche Mitteilung. Da aber eine Werbeaktion dahinter steckt, ist das nach unserer Auffassung irreführend", erläutert Dr. Boris Wita von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Kein öffentlicher Auftrag

"Offiziell" bedeutet laut Rechtschreibwörterbuch Duden "im amtlichen Auftrag", "dienstlich" oder "von einer Behörde oder Dienststelle ausgehend". "Das ist hier aber nicht der Fall, denn der Hörgeräte-Anbieter handelt nicht im öffentlichen Auftrag, sondern versucht offenbar auf diesem Weg, Kunden zu gewinnen", so Wita. Mit der Abmahnung hat die Verbraucherzentrale das Unternehmen aufgefordert, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben und die irreführende Werbung einzustellen.

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