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Strengere Sicherheitsanforderungen für Lebensmittelverpackungen notwendig

Pressemitteilung vom
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Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume haben im Vorfeld der jüngsten Verbraucherschutzministerkonferenz erfolgreich zusammengearbeitet. Mit 16:0 stimmten die Verbraucherschutzminister für die auf Initiative der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein eingebrachten Vorschläge für strengere Sicherheitsanforderungen bei Verpackungen und anderen Lebensmittelkontaktmaterialien.

"Wir sind froh, dass Minister Habeck und die zuständige Fachabteilung seines Hauses unser Anliegen auf die Tagesordnung gebracht haben und damit den Weg für strengere Sicherheitsanforderungen von Lebensmittelverpackungen ebnen", so Gudrun Köster von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Die Verbraucherzentralen haben sich dank einer Projektförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in den letzten zwei Jahren unter der Federführung Schleswig-Holsteins schwerpunktmäßig mit dem Thema Verpackungen beschäftigt. Dabei wurden mittels verschiedener Marktchecks, Auswertung von Literatur und Internetforen sowie durch Gespräche mit Verbrauchern und Experten zahlreiche Probleme identifiziert.

"Als Verbraucherzentralen sehen wir uns in der Pflicht, die Verbraucherinnen und Verbraucher für die von Verpackungen ausgehenden Probleme zu sensibilisieren und aufzuklären, aber auch die Politik ist gefordert, sich für strengere gesetzliche Regelungen einzusetzen. Deshalb sind wir froh über die gefassten Beschlüsse", sagt Gudrun Köster.

In den Beschlüssen der VSMK heißt es u.a.: "Die Ministerinnen, Minister, Senatorinnen und der Senator der Verbraucherschutzressorts der Länder sehen mit Sorge, dass unerwünschte Rückstände migrationsfähiger Verpackungsbestandteile, nicht nur bei Kunststoffen, sondern beispielsweise auch bei Aluminium und Papier in Lebensmittel gelangen. Sie halten es daher für notwendig, strengere Sicherheitsanforderungen hinsichtlich des Übergangs von Schadstoffen aus Verpackungen vorzunehmen und bitten den Bund bereits laufende Rechtssetzungsverfahren mit Nachdruck zu betreiben".

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