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Richtigstellung: Keine Beratungsstunden gestrichen

Pressemitteilung vom

Aufgrund fehlerhafter Berichterstattung in der Presse zur Finanzierung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein sieht sich die Geschäftsführung gezwungen, falsch zitierte Äußerungen richtig zu stellen.

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In Presseberichten vom 13. und 14. Dezember 2016 wurde ange-kündigt, dass die Verbraucherzentrale aufgrund unzureichender finanzieller Mittel im kommenden Jahr die Öffnungszeiten ihrer Beratungsstellen kürzen und Beratungsstunden streichen werde. "Das ist falsch und kommt nicht aus unserem Haus", sagt Stefan Bock, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale. Auf Medienanfragen zur Finanzierung und Situation 2017 hatte sich der Geschäftsführer nicht öffentlich geäußert.

"Wir tun unser Bestes, um Engpässe auszugleichen"

Da die Einnahmen und Ausgaben für das kommende Jahr leider noch nicht abschätzbar sind, müsse man Stundenausweitungen für zwölf Mitarbeiterinnen über insgesamt 93 Wochenarbeitsstunden rückgängig machen. Wie sich das auf die Öffnungszeiten der Beratungsstellen auswirken wird, lässt sich noch nicht abschätzen. "Wir tun unser Bestes, die fehlenden Kapazitäten auszugleichen und das bestehende Angebot für die Verbraucher aufrecht zu erhalten", so der Geschäftsführer. Die Folge sei allerdings eine hohe Belastung der Mitarbeiter. "Wir arbeiten bereits hart am Limit. Wenn Mitarbeiter krank werden, haben wir einen Engpass. Dann kann es auch passieren, dass wir die Öffnungszeiten unserer Beratungsstellen vorübergehend einschränken müssen."

Finanzielle Lage ist angespannt

"Richtig und seit Jahren bekannt ist die Tatsache, dass die Verbraucherzentrale immer wieder in finanziell angespannte Situationen gerät", so Stefan Bock. Im intensiven Austausch mit dem Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein sucht die Geschäftsführung deshalb nach einer gemeinsamen Lösung.

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