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Rentenberatung am Weltverbrauchertag

Pressemitteilung vom

Die Rente ist sicher! Reicht sie auch zum Leben? Dieser Frage stellen sich die Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung am Weltverbrauchertag. Am 15. März beraten sie in der Verbraucherzentrale.

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Für die meisten Verbraucher bildet die gesetzliche Rente das Fundament der Altersvorsorge. Doch spätestens seit der Rentenreform 2001 ist klar: Keiner kann sich in Sachen Rente allein auf die staatliche Fürsorge verlassen. Wie hoch die tatsächliche Versorgungslücke ist, bleibt vielen Menschen völlig unklar – selbst die jährlich von der Deut-schen Rentenversicherung verschickte Renteninformation hilft nicht immer weiter. Am Weltverbrauchertag 2016, dem 15. März, bietet die Verbraucherzentrale zusammen mit der Deutschen Rentenversicherung deshalb Verbrauchern eine besondere Hilfe, um die Höhe der sogenannten Versorgungslücke abschätzen zu können und offene Fragen rund um die gesetzliche Rente zu klären. Einzige Voraussetzung für die kostenfreie Beratung der Deutschen Rentenversicherung am 15.03.2016 ist eine vorherige Anmeldung.

Derzeit beziehen rund 20,5 Millionen Deutsche eine Altersrente. Nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung ist etwa jeder 6. Ruheständler von Altersarmut betroffen. Das sind 3,4 Millionen Rentner. Konkret heißt das: Wer als Alleinstehender weniger als 979 Euro netto im Monat zur Verfügung hat, gilt als arm. Diese Angst vor der Altersarmut treibt die Verbraucher leider häufig in die Fänge der vermeintlichen "Berater" der Finanzdienstleistungsbranche. "Regelmäßig kommen Menschen in die Beratung, denen kostspielige und ungeeignete Produkte für die Altersvorsorge verkauft wurden", berichtet Michael Herte, Jurist in der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Kein Wunder, denn die Vertriebsmitarbeiter von Banken und Versicherungen verdienen an Provisionen. Diese sind bei unvorteilhaften Produkten meist besonders hoch. Wer sich sinnvoll mit der eigenen Altersvorsorge auseinandersetzen möchte, sollte daher nicht zum nächsten Anlageberater gehen, sondern erst die Fachleute von der Deutschen Rentenversicherung, der gesetzlichen Rente, aufsuchen. Hier kann in einem persönlichen Gespräch geklärt werden, wie es um das eigene Rentenkonto steht. Sind dort alle relevanten Zeiten erfasst? Dazu zählen Ausbildungs-, Berufs- und Kindererziehungszeiten, aber auch Abschnitte, in denen Angehörige gepflegt wurden. Im Laufe des Lebens kommen so verschiedene Zeiten zusammen, die für Rente rechtlich relevant sind. Wenn dieser erste Schritt geklärt ist und Geld für eine Anlage zur Verfügung steht, könnte für Fehlzeiten aktuell eine Nachzahlung an die Rentenkasse attraktiv sein. Die Rendite der gesetzlichen Rente liegt bei der derzeitigen Rechtslage bei etwa 3 % pro Jahr. Damit ist die staatliche Rentenversicherung momentan im Vergleich zu privaten Altersvorsorgeprodukten profitabel, auch weil keine Abschlusskosten entstehen.

Wer sich für eine kostenlose Beratung durch einen Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale in Flensburg, Kiel, Lübeck oder Norderstedt interessiert, muss uns bei der Terminvergabe nur die Versicherungsnummer (VSNR) bzw. Rentenversicherungsnummer (RVNR) oder seinen Namen, Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift mitteilen. Wer für Ehegatten oder Partner Auskünfte einholen möchte, benötigt eine entsprechende schriftliche Vollmacht.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.