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Muss Oma wirklich in den Knast? - Dreiste Betrüger verfassen gefälschten Haftbefehl

Pressemitteilung vom

Zahlreiche, vornehmlich ältere Verbraucher haben in den letzten Tagen ein merkwürdiges, aber auch beunruhigendes Schreiben im Briefkasten gefunden.

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Hierbei geht es um einen vermeintlichen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin. Der Adressat möge entweder eine offene Geldstrafe in Höhe von € 18.600,- begleichen oder stattdessen eine Erzwingungshaftstrafe von 620 Tagen antreten.

"Dieses Schreiben ist eine – wenn auch relativ gut gemachte – Fälschung," so Dr. Boris Wita, Jurist der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Bis auf wenige Details unterscheiden sich diese Fälschungen kaum von den echten Haftbefehlen der Staatsanwaltschaft Berlin.

Die genauen Hintergründe, insbesondere welche Ziele die Täter mit diesen Briefen verfolgen, sind momentan Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, die unter anderem auch die Würzburger Polizei führt. Entgegen der Erwartung finden sich in den Schriftstücken keine Überweisungsdaten und die angegebene Telefonnummer führt zu einem Faxgerät.

"Auf keinen Fall sollten die Verbraucher diese Telefonnummer anrufen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass dann durch einen technischen Trick hohe Kosten entstehen könnten", so Dr. Wita abschließend.

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