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Hilfe und Orientierung für Studenten in Geldnot

Pressemitteilung vom

Vorgeschriebene Studienzeit überschritten, Förderung gestrichen, keine Unterstützung von den Eltern – immer mehr Studenten geraten unter Druck, weil das Geld nicht reicht. Viele wissen nicht, wie sie ihr Studium bis zum Abschluss finanzieren sollen. Die Verbraucherzentrale hilft in solchen Fällen, eine passende Lösung zu finden.

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Viele junge Menschen haben Schwierigkeiten, ihr Studium zu finanzieren. Straffe Stundenpläne und Leistungsdruck an den Hochschulen lassen manchen Studenten keine Zeit, nebenbei ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Zugleich steigen die Kosten durch Wohnungsknappheit und hohe Mieten in den Universitätsstädten.

Hoher Druck, wenn das BAföG gestrichen wird

"Vielen Studenten wird die staatliche Förderung BAföG gestrichen, wenn sie für ihr Studium länger brauchen als es die Regelstudienzeit vorgibt", sagt Michael Herte, Experte für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale. "Dann stehen sie ohne Abschluss und ohne Geld da." Noch schwieriger wird es für diejenigen, die einen Kredit zur Studienfinanzierung aufgenommen haben. Die meisten Banken verlangen nach Ende der Auszahlungsphase das geliehene Geld zurück. Einige Studenten bekommen dann sogar Post von Inkasso-Unternehmen.

Falsche Informationen im Internet

In solchen Fällen hilft die Beratung der Verbraucherzentrale. "Oft finden wir gemeinsam mit den Studenten Lösungsansätze, auf die sie selbst noch nicht gekommen sind", sagt der Experte. Die Suche im Internet hilft nach seiner Erfahrung in einer solchen Situation kaum: "In den Foren werden viele falsche Informationen zur Studienfinanzierung verbreitet." Bevor Studenten auf die Schnelle einen neuen Studienkredit bei einer Bank abschließen und ihr Problem damit noch verschärfen, lohnt sich eine unabhängige Beratung.

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