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Solarstrom von Schleswig-Holsteins Dächern: Das bringt es den Mietern

Pressemitteilung vom

Während in Lübeck gerade rund 380 Gebäude auf deren Eignung für Mieterstrom geprüft werden, wird das Modell im Rest von Schleswig-Holstein bisher nur wenig angenommen. Dabei ist Mieterstrom nicht nur für die Energiewende und damit für die Umwelt gut. Auch die Mieter selbst können davon profitieren und gleichzeitig aktiv zum Klimaschutz beitragen.

Photovoltaikanlage auf einem Hausdach
Off

Mieter erhalten durch die Nutzung von Mieterstrom die Möglichkeit, nachhaltig und lokal produzierten Strom zu einem günstigen Preis zu erhalten. „Geförderter Mieterstrom liegt dann vor, wenn der in unmittelbarer räumlicher Nähe erzeugte Solarstrom ohne Netznutzung, direkt den Mietern eines Hauses angeboten wird. Meistens wird dies durch eine Solaranlage auf dem Dach des Wohnhauses ermöglicht“, weiß Steffen Schmidt, Fachreferent des Projektes „Verbraucher in der Energiewende“.

Mieterstromkunden besser gestellt

Kunden sind bei Mieterstrombezug besser gestellt, als bei „normalen“ Stromverträgen. „Die Vertragslaufzeit liegt bei maximal 12 Monaten, nicht bei 24 Monaten und mit Auszug endet auch der Mieterstromvertrag. Genau wie bei anderen Stromverträgen hat man bei Preissteigerungen ein Sonderkündigungsrecht“, erklärt Steffen Schmidt. Der Wechsel zu einem anderen Anbieter bleibt damit unproblematisch. Zudem zahlen Nutzer von Mieterstrom immer mindestens 10 Prozent weniger als beim örtlichen Grundversorger.

Detaillierte Informationen zum Mieterstrommodell, auch im Vergleich zu anderen Stromverträgen, und worauf Verbraucher achten sollten, erläutert der Experte Steffen Schmidt am 03. Dezember um 17:30 Uhr im Rahmen eines Online-Vortrags, bei dem auch individuelle Fragen der Teilnehmer zu dem Themenbereich Mieterstrom geklärt werden können.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
 

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