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Online-Seminar: Solarstrom als Mieter - Geht nicht? Geht doch!

Sehen wir Solarpanels, dann ist das meist auf den Dächern von Einfamilien- und Reihenhäusern oder auf einer großen grünen Wiese. Selten bis gar nicht finden wir sie auf Mehrparteinhäusern. Wann hat der Mieter halt schon mal das Recht, sich eine Photovoltaikanlage auf das Dach zu setzen? Geht also nicht! Oder geht das doch?

Wir klären Sie über das Model des Mieterstroms auf und geben Tipps wie Sie auf diese Weise als Bewohner eines Mehrparteienhaus regionalen und regenerativen Strom beziehen. Der Vortrag erläutert die technische Umsetzung, verdeutlicht die wirtschaftlichen sowie ökologischen Vorteile und zeigt auf, wie Sie auch als Verbraucher in einem Mehrfamilienhaus von Solarstrom profitieren können!
17:30 Uhr
- 18:30 Uhr

Generell handelt es bei dem Mieterstrommodell um ein Stromversorgungskonzept bei dem Strom aus dezentralen Erzeugungsanlagen ohne Nutzung des öffentlich Stromnetzes direkt an die Bewohner eines Hauses geliefert wird. Es muss sich dabei um ein Wohngebäude handeln.
In diesem Vortrag soll nur „echter“ bzw. geförderter Mieterstrom behandelt werden. „Echter“ Mieterstrom liegt dann vor, wenn es sich um eine Solaranlage in unmittelbarer räumlicher Nähe (meist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, teilweise auch an der Fassade) mit max. 100 kWp handelt. Keine Förderung und damit quasi „unechter Mieterstrom“ liegt vor bei BHKWs, KWK- und Windanlagen, entfernteren Solaranlage und Solaranlagen über 100 kWp.

Referent: Steffen Schmidt, Fachreferent im Projekt „Verbraucher in der Energiewende“ der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Der Vortrag ist aufgrund der Förderung des Projektes durch das Landesministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) kostenfrei.

Bis zum 25. März können Sie sich unter diesem Link anmelden.